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Ueli Siekmann hat uns mit folgenden Berichten das kleine Lager in Fuente hautnah miterleben lassen, hier seine Berichte: |
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Fuentemilanos 2000: Fliegen in Spanien Reisebericht über die Segelflugferien in Fuentemilanos 8.7. bis 20.7.00. Es wirken mit Jörg Strub (auf Spanisch Chorche), Hanspeter Horisberger (Chuanpedro) und Ueli Siekmann (usi). Geplant sind 2 Wochen Segelflug mit der ASH 25 der SGD. Anreise mit Chorches Auto, Abreise Freitagabend bei Gewitter und Regen in der Schweiz. Wir teilen uns die Abschnitte. Nachts dann mitten in Frankreich im Nirgendwo Stau um 4 Uhr. - Ein Unfall mit 5 Toten blockiert die Strasse vollständig. Warten für eine Stunde. Sonst problemlose Fahrt. Ankunft in Fuente am Samstag abend gegen sieben Uhr abends nachdem circa 150 km vor dem Ziel das Wetter immer besser und dann im Zielgebiet dann wunderschön wurde.
1. Tag Es kündigt sich ein guter bis sehr guter Tag an bei richtigem Sommerwetter. Morgens blau, warm, einfach schön. Am Briefing wird eine Basis vorausgesagt von 2000 m Grund bei guten Steigwerten um 5 m/s. Es fliegen Ueli vorne und Chorche hinten. Zuerst geht’s ans Gebirge, dort entwickeln sich die ersten Cumuli, aber eher im Süden Richtung Madrid entlang des Hauptkammes. Circa 45 km Richtung Osten, dann Ende der Wolkenstrasse. Also wieder Richtung Westen, und es zeigt sich, dass der Entscheid richtig ist, denn eine wunderbare Wolkenstrasse baut sich auf, Basis 3400 m über Meer. Nach Westen dann 110 km von Fuente aus. Circa 20 km vor Bejar dann Wende und etwas pickeln im Blauen, plötzlich haben sich die Cumuli rar gemacht. Mit etwa 20 Teebeuteln im selben Schlauch geht’s nach oben und dann autobahnmässig nach Hause. Da über einen Flugbetrieb in Campolara nur Gerüchte herrschen, beschliessen wir das ganze aus der Luft zu erkunden. Und tatsächlich stehen circa 6 Anhänger und ein Schleppflugzeug herum. Heimflug über das „Schachbrett„, Rundflug über die Ebene um Segovia, dann an die mujer muerta - tote Frau - dort kreisen mit Geiern, dann Landung in Fuente. Zeitweise hört man am Funk über 4 Flugzeuge im Downwind. Ueberhaupt sind aktuell circa 32 Segler plus circa 20 Eigenstartfähige anwesend. Es geht noch so. Als nicht ganz einfach stellt sich die Unterkunftsuche heraus. Wir haben ein Hotel in Segovia bezogen, näher liegt nichts drin. Abends Besuch in Munopedro bei Mama Cari und Julian. Wir treffen die Franzosen, welche dort fliegen. Mal sehen, vielleicht wechseln wir die zweite Woche dorthin.
2. Tag Man glaubts kaum, es regnet und ist grau. Nix fliegen. Es wird das System erklärt, wie es läuft mit der Startreihenfolge. Pro Flugzeug gibt es ein Los. Man ist circa einmal pro Woche „mit guten Loskarten dran„ und dh man darf zuerst wählen, um welche Zeit man starten will. Im Verlaufe des Tages wieder Regen, dann schöner. Kein einziger Flug findet statt. Der Schreiber gibt aus Langeweile und Unachtsamkeit einem Billardspiel des Kellners eine ungewollte Wende.
3. Tag Rückseitenwetter. Es wird immer schöner, nette Cumulanten mit bis 2000 m Grund Basis. Chorge und Chuanpedro fliegen weit in Richtung Osten. Usi besucht Campolara. Dort findet sich ein Schleppilot mit einem 220 PS Hochdecker. Im Augenblick befinden sich dort 7 Segelflugzeuge, maximal werden etwa 20 erwartet. 2 Schleppflugzeuge sind geplant. Man hatte mit dem Besitzer senor Lara Kontakt aufgenommen und den Mietpreis ausgemacht. Die Schlepper selbst kommen vom Club in Frankreich, Dax und Oloron, das ist ganz im Suedwesten Frankreichs. Der Platz selbst ist total idyllisch, die Piste kurzgeschnitten, mit Gras bewachsen, da bis jetzt wenig darauf herum gelaufen wurde. Der Campingplatz total verwildert. Kein Wasser aktuell. Die Franzosen bauen ein Militärzelt auf als Flugplatzhäuschen. Kein einziger Deutscher Segelflieger. Mama Cari findet. WIR gehören doch nach Munopedro und nicht nach Fuente. Stimmt. Wir werden noch die Adressen tauschen, vielleicht ein anderes Jahr koennte man ja dort fliegen. Henning ist nicht mehr da, war es aber bis letztes Jahr. Er hatte versucht dieses Jahr einen Betrieb in Avila (El Fresno) aufzuziehen, hatte dann aber nicht rechtzeitig alle Bewilligungen beisammen.
4. Tag Chuanpedro und usi gehen fliegen. Totale Blauthermik ist angesagt. Aber eben blau, ruschi hatte am morgen angerufen und miserables Wetter in der Schweiz gemeldet. Der Sommer findet also hier statt. Wir fliegen zweieinhalb Stunden, jeder circa eine Stunde, dann haben wir genug. Es folgen einige cerveca grande. 5. Tag Heute ist wieder usi dran als comandante, Chorche hinten. Es ist erneut blau angesagt, wunderbar echter blauer Himmel, wie man ihn in der Schweiz eigentlich nicht mehr kennt. Ich habe 320 km ausgeschrieben, Fuente - Villatoro - Riaza - Fuente. Die Aufgabe gelingt, maximale Höhe 3200 Meter über Meer, die Schläuche eingermassen berechenbar. Daher trotz Blauthermik ein sehr schöner Flug. Weiter, weil es so schön läuft nach Coca als XX Verlängerung der Aufgabe. Also im ganzen circa 400 km heute 6. Tag Es kündigt sich ein ähnlicher Tag wie am Vortag an. Chorche probiert eine grössere Strecke..... Bericht oben
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Fuentemilanos 2000 (Teil 2) 6. Tag 14.7.00 Die Wetterprognose war nicht besonders optimistisch, wir sind die letzten mit dem Bestimmen des Startzeitpunktes. Da am Briefing der Wetterfrosch den Thermikbeginn auf 14:00 prognostiziert, setzen alle ab 14:00 ihre Startzeit. Als letzte welche wählen dürfen, entscheiden wir uns für 13:55 - fünf Minuten vor Thermikbeginn?? Mit Hangsegeln gelingt es Chorche in der Luft zu bleiben. So wie ein Fisch im Wasser, wie man ihn kennt poliert er an der mujer muerte - der toten Frau - so heisst der lokale Berg. Weiter circa 150 km nach Osten hinter Ayllon, wo die ersten Cumulanten stehen. Jedoch sehen die nach mehr aus als sie sind. Tagesmax - höhe ist 3600 bei Coca gegen Abend. Landung nach siebeneinhalb Stunden. Usi als Bodenmann geht auf Flugplatzerkundungstour. Erste Station Santo Tome oder besser bekannt als Somosierra. Es fliegen dort ein paar Deutsche und Franzosen.Im ganzen vielleicht 10 Flugzeuge. Man spürt - weitere Piloten sind nicht erwünscht. Eine Piste ist geteert. Aber irgendwie macht das ganze nahe der Autobahn einen ungemütlichen Eindruck. In den Hangars steht altes Material wie Blanik. Irgendwie fühle ich mich besser diesen geografisch wie menschlich wenig gastlichen Platz zu verlassen und besuche als nächsten den Platz von Ayllon, weitere 30 km östlich. Dort fühlt man sich noch mehr “in the middle of nowhere”. Mitten in der Pampa, und das ist wörtlich gemeint, ragen silbrig glänzende riesige Hangars in den blauen Himmel. Hier ist aber der Empfang sehr freundlich, es wird gefragt woher man kommt, etc., jedoch auch gleich klar gemacht, dass hier NUR Flugzeuge der Milicia aerea universitaria fliegen und keine privaten zugelassen sind, auch nicht Spanier. Nur eine einzige Ausnahme - eine DG 400 eines wahrscheinlich höheren Militärs. Sein Jaguar steht auch gleich im Hangar. In den Hangars finden sich 4 Do 27, 4 Bücker Doppeldecker, gegen 7 Blanik habe ich gezählt, davon vielleicht 3 flugtauglich, ein paar “Schalben”, also nicht die gefiederten Freunde, ein Pirat und sonst noch mir nicht mehr bekanntes altes und im wahrsten Sinne verstaubtes Material. Wirklich schade, der Platz wäre riesig, genug Platz füralle. Eine Rallye als Schlepper steht auch noch arbeitslos herum. Aber eben, nichts zu machen, mal hier als Gast zu fliegen. Nachtessen dann in Munopedro bei Julian. Dort treffen wir die Franzosen, welche aktuell in Campolara fliegen. Adressentausch, vielleicht kommen ja wieder mal ein paar Dittinger nach Campolara.
7. Tag 15.7.00 Es ist Chuanpedros Tag. Morgens wieder blau soweit das Auge reicht. Daniela, meine Freundin, meldet, zu Hause schüttet es wie aus Kübeln. - Schön hier zu sein. Wir schreiben einen 680 iger aus. Start als Erstes Flugzeug. Kampf gegen das Absaufen. Die Schläuche wollen nicht wie wir es gerne hätten.Trotzdem Flug gegen Osten Richtung Almazan. Nach circa 90 Kilometeren wird es total blau, die nächste Wolke steht circa 60 - 70 km entfernt. Nun, wir wagen es und gewinnen. Unter uns längere Zeit unlandbares Gelände. Am Wendepunkt, 165 km von Fuente entfernt, die einzige richtig schöne Wolke und Wolkenstrasse -nur 90 Grad verkehrt zu unserer Flugrichtung. Zurück alles durchs Blaue, mehr nördlich. Es läuft ganz gut. In circa fünfzig Prozent der Fälle findet der “back seat pilot” - hier hätte ich anders herum eingedreht? Wer weiss ob es besser wäre, manchmal vielleicht ja. Weiter nach Westen wird wieder alles Blau, das Ziel wäre Villatoro. Nun, wir entscheiden uns zu wenden und vorzeitig abzubrechen, es sieht so aus, würden wir den Flug weiter zum Wendeort fortführen, hätte Chorche etwas zu tun als Rückholer und könnte sich so sein Nachtessen verdienen. So landen wir nach circa erneut 400 km in Fuente. Beim Höhe vernichten fällt dem “hinteren Piloten” ein Auto etwas abseits im Kornfeld auf, man hat ja Zeit zum herausschauen von den hinteren Rängen. Daneben ist ein Plätzchen für ein Picknick ausgebreitet, aber wir sehen kein Picknick. Was machen die denn da so ohne Picknick ganz alleine? Generell treffen immer mehr Segler aus dem kalten Norden ein und der Flugplatz füllt sich. 8. Tag 16.7. 00 Sonntag
Heute hat der Wind etwas abgegeben. Am Briefing wird nicht so viel Optimismus verbreitet. Alles Blau lautet die Devise. Manana werde es besser. Nur hiess es dies schon gestern. Aber eben, manana ist ein äusserst nützlicher Ausdruck. Heisst nicht nur morgen, sondern steht auch für irgendwann. Und irgendwann wird es sicherlich besser, vielleicht. Ueli ist dran, Chorche hinten. Wir entscheiden uns einen 500 erter auszuschreiben. Die Wolken entwickeln sich, entgegen der Prognose überhaupt, jedoch wesentlich weiter südlich in der TMA Madrid (Luftraum Klasse A) und abseits unserer vorgesehenen Flugroute gen Osten. Riaza - 100 km im Osten - kann gut umrundet werden, weiter alles blau. Gen Westen dann eine Superwolkenstrasse bis zum Wendepunkt in Villatoro. Chorche von hinten setzt Druck auf und will vom Schreiber keinen Kreis über 100 km mehr sehen. Fast gelingt es. Da gen Osten die Wolkenstrasse immer weiter nach Süden abdriftet, entscheiden wir uns die Aufgabe abzuändern und Richtung Portugal zu fliegen. Ein super schöner Flug endet mit circa 460 km Distanz und noch einer Fotosession mit einer DG 500. Die Bilder folgen im nächsten Bericht. Für den folgenden Tag wird von Tausenderwetter gemunkelt, Chorche wird dran sein. Die Strecke abends ist schon in den Logger einprogrammiert. Wir machen uns noch grundsätzliche Gedanken über Fuente. Mit viel Skepsis sind wir hierher gekommen. Wir stellten uns eine äusserst agressive Atmosphäre vor mit einem Gekämpfe um die Startreihenfolge. Aber wir müssen zugeben, das System wie eingangs erklärt mit Vergabe der Startreihenfolge funktioniert gut und jeder weiss wann er drankommt. Auch ergeben sich neue und interessante Kontakte mit anderen Segelfliegern. Also zusammenfassend sind wir positiv überrascht. 17.7.00 Montag Ein weitere Ueberraschung - in den frühen Morgenstunden gewittert`s. Ein Hitzetief aus dem Madriderbecken breitet sich aus und bringt “Charliebravos” in rascher Folge. Wir neutralisieren und besuchen das Geiertal und besuchen noch das Internetcafe in Segovia um diesen Bericht in die Schweiz zu beamen. Ueli "Usi" Siekmann |
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Fuentemilanos 2000 (Teil 3) 9. Tag 17.7.00 Montag Wir hatten den Tag neutralisiert, besuchten das Geiertal um dort von den wahren Meistern des Thermikfluges etwas abzuschauen. Wettermässig Gewitter überall, ein wahres Hitze-Gewittertief. 10. Tag 18.7.00 Dienstag Das Wetter entwickelt sich entgegen der Vorhersage vom Briefing (alles blau, wie empfehlen Lokalflüge) hervorragend mit einem traumhaften Wolkenbild. Chorche und Chuanpedro sind dran, erstes Ziel Soria. Aber dort stehen Gewitterwolken, alles schwarz. Abdrehen gen Nordwesten Richtung Burgos - Palencia. Super Wolkenstrasse, eine andere ASH 25 kreuzt mehrmals den Weg. Die Distanz dieses Schenkels beträgt über 300 km...Dann von Palencia nach Villatorra „alles geradeaus“, und nochmals nach Riaza. Zum Schluss macht das 795 km in ungefähr 8 Stunden. Was für ein Tag. Soll jemand sagen, die ASH wird nicht bewegt. Abends Nachtessen in Munopedro bei Julian. Solomillo ist auf dem Programm. Endlich genug Fleisch (sagte einmal Küsu als er das Stück Fleisch sah). Mit den Franzosen dort machen wir für das nächste Jahr ab - bei Interesse unsererseits könnte also nächstes Jahr in Campolara in der zweiten Julihälfte ein Segelfluglager stattfinden. Vielleicht finden sich ja ein paar Interessenten??? Ich hoffe natürlich mit meinem Bericht Euch auch etwas „gluschtig“ auf Spanien zu machen. 11. Tag 19.7.00 Mittwoch Gemäss Prognosen kündigt sich ein Supertag an. Chuanpedro vorne, usi hinten. Und es ist so, wir sausen mit Volldampf, nach einem Absaufer am Platz und zweitem Start, nach Soria im Nordosten der Wolkenstrasse entlang 2000 - 2500 Meter über Grund. Phantastisch, so ist fliegen in Spanien, wenn es ist...mit 150 km/h im Delphinflug fetzen wir dahin. Mit Wasser wäre es noch besser gewesen? Soria liegt 175 km vom Platz entfernt. Zurück nach Westen läufts noch besser. Dann wie immer, kommt ein Tiefschlag. Alles blau ab mujer muerta, die 80 km bis zum Wendepunkt im Westen Villatoro sind wiedereinmal BLAU, das schöne kräftige intensive blau des Himmels, wie wir es in der Schweiz nur noch selten sehen. Kurz vor dem Wendepunkt brechen wir ab, fast kommt es zur Aussenlandung. Wir gewinnen den Kampf gegen das Absaufen und schaffen es bis nach Hause. Am Schluss sind es 470 km. Hätten wir nur....schon vorher umgedreht und wieder zurück in die Wolkenstrasse, dann wären es, sagen wir einfach, mehr Kilometer gewesen. Ein trotzdem toller Tag geht mit einer Paella auf dem Flugplatz zu Ende. 12. Tag 20.7.00 Donnerstag Geplant sind 687 km. Mal sehen, es wäre ein persönlicher Rekord von usi.
Ueli "Usi" Siekmann |
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Fuentemilanos (Teil4): Das SchlussbouquetTag 12 20.7.00 Donnerstag Wer`s glaubt oder nicht, ich (usi) habe die ausgeschriebenen 676 km erfüllt. Logischerweise neuer persönlicher Rekord. Fuente – Adealpozo (das ist zwischen Soria und Agreda) – Avila (dieser Schenkel fast 250 km)- Ayllon – Fuente. Es war ein Supertag. Freude herrscht.
Tag 13 21.7.00 Freitag Chorches (vorne) und Chuanpedros (hinten) und usis (Mercedes Vito + Anhänger) Tag. Der beste Tag der Saison bis anhin kündet sich an. „Termica muy buena“ hiess es im briefing. Thermik bis 4000 m. Unser Tag der Abreise. Wir beschliessen etwas besonderes daraus zu machen. Wandersegelflug heisst die Devise. Flug von Fuente Richtung Frankreich so weit die Flügel tragen. One way. Start um 12:30. Nach einer Stunde bei sich sehr gut entwickelnder Thermik, Entscheid nicht mehr umzukehren, sodass usi mit dem Anhänger abfahren kann. Rasant geht es Richtung Burgos, weiter nach Norden, dann Maximalhöhe mit ca 4000 m, Ueberquerung des Ebrotals, Abgleiten von 2000 m (gleich circa 100 km) Richtung Vitoria/Gasteiz. Total ruhige Luft, nichts rauf oder runter. Dann weiter nach Pamplona. Kein Schlauch, nichts tut sich in der Luft. Letzter Kontakt mit dem Nachfahrer, Meldung „fliegen nach Pamplona, haben Sicherheitshöhe“. Dann weiter Richtung Pyrenäen. Auf circa 1400 m, mit einem UL Platz als Aussenlandepunkt entdeckt plötzlich Chorche wie es Hunderte von Geiern in die Höhe schleudert. Ein Schlauch (sehr eng) mit 5 – 6 m Steigen bringt die ASH auf 3800 m. – Geier sei dank. Dann weiter entlang des Pyrenäenhauptkamms Kummeli soweit Chorches Augen reichen, mit einer maximalen Höhe von 4000 m Entscheid zum Abgleiten nach Norden Richtung Frankreich. 4000 m Höhe entspricht mit der ASH einer Distanz von 200 km. Absinken von 4000 m über eine Inversion auf 2000 m ( Distanz 100 km), dann Eintauchen in die „Atmosphäre“. Vorbei an Lourdes und Tarbes Richtung Toulouse. Landung in Auch (sprich Oosch) in Südfrankreich gegen 19:30. Der Nachfahrer kommt gegen Mitternacht ebenfalls dort an... Der Flug bestand aus weniger als 50% Thermik und mehr als 50% Prozent abgleiten. Die Piloten restlos begeistert. Wahrlich ein tolles Schlussbouquet dieser Fuente Ferien. 505 km als Zielflug.
Am folgenden Tag noch weiter Richtung nach Hause fliegen liegt nicht drin, denn das Wetter sieht nicht besonders nach Thermik aus. Also zusammenpacken und Abfahrt. Die Festigkeitsprobe besteht der Kabelanschluss des Anhängers nicht, als Chuanpedro den Anhänger damit etwas vorziehen will... Irgendwann haben aber die Kabelanschlüsse wieder die Richtige Buchse gefunden. 2 Kurzschlüsse am Zugfahrzeug inklusive. Abendessen in Issoire mit den dort frisch eingetroffenen SGDlern. (vgl Issoire Lager). Nachtfahrt nach Hause.
Zusammenfassend war die ASH
Fazit: Wer nicht in Spanien fliegen will, ist selber schuld.
Euer usi
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