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Facts & Figures 2002 / 1 Da sich diese Seiten teilweise auch auch auf externe Daten beziehen, kann es immer mal sein, dass der eine oder andere Link "tot" ist. Sollte jemand auf eine solche Verbindung stossen, wäre ich für eine kurze Nachricht dankbar. |
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Bitterwasser von Markus Thalmann und Ueli Siekmann1. Tag 29.12.2001 Es ist so um Null Grad und ein wenig Schnee in der Schweiz, es wird früh dunkel. Flug mit der Embraer von Zürich nach Frankfurt. Hier schneit es, die Piste wird mit Schneepflügen geräumt und die Flugzeuge enteist. Zeit um aus Europa zu verschwinden. Also ab nach Namibia in den Sommer zum Segelfliegen. 2. Tag 30.12.2001 Ankunft am Vormittag in Windhoek. Strahlend blauer Himmel, 33 Grad, keine Zeitverschiebung. Nach Bitterwasser (www.bitterwasser.com) sind es im Auto 3 Stunden. Ankunft dort am Mittag. Der erste Aerger: unser gechartertes Flugzeug ist weg – einfach weg. Unsere Reservation war irgendwie untergegangen. Nach Klärung der Situation steht uns dann ab dem 31.12.2001 die reservierte DG 500 M zu Verfügung. Bild: unsere Unterkunft, ein sogenanntes Rondavel.
3. Tag 31.12.2001 Super Wetter, muss ja sein. Wenn man ankommt und wieder geht ist immer Hammerwetter.... Da wir ja nicht mehr so geübt sind, auf einem Klapptriebwerkflieger zu wirken, machen wir je einen Einführungsflug mit einem Fluglehrer. Je 3 Stunden und je ca 200 km Strecke. Tagsüber wird es bis 39 Grad warm. Aber trockene Wärme. Echt angenehm. Sylvester im T- Shirt und kurzen Hosen.
4. Tag 1.1.2002 Die Flugsaison 2002 ist eröffnet!!! Ein Hammertag und ein Fünfhunderter schaut heraus.. Bitterwasser – Rehoboth – Gobabis – Bitterwasser. Wegen eines Bedienungsfehlers des Loggers wurde der Flug leider nicht aufgezeichnet. Hoffen wir Thomi Sütterlin glaubts uns – wegen der Statistik. Ein paar Platzhirsche (sog „rappel de place“ – dies ist ein „insider“) mit ASW 22 und ASH 25 fliegen Tausender – zum Teil den Fünfzigsten!! Nun, wir sind keine Platzhirsche, aber die Hälfte machts auch. Der Flug führte über Buschbrände, an sogenannten Pfannen vorbei, wo man auch im Notfall aussenlanden könnte, wie auch übrigens auf vielen Strassen. Verkehr gibt’s kaum. Der Schenkel Rehoboth – Gobabis ist über 200 km. Dort ein wunderbarer Flugplatz aber kein Flieger weit und breit. Zurück dann nimmt die Schauerneigung zu und wir fliegen durch „Schauervorhänge“. So ist der Flieger auch wieder gewaschen...Ein herrlicher Flug über 5 Stunden, aber keine Palme wird gepflanzt, die gibt’s nur für den ersten Tausender.
So zum Verständnis: Das Flugfeld ist eine „Pfanne“, ein ausgetrockneter See mit einem Durchmesser von ca 3 km. Man kann also immer schön die Richtung gegen den Wind wählen. 5. Tag 2.1.2002 Alles Grau am Himmel. Keine Thermik – und das in Namibia! Was tun? Ich habe ja noch nicht offiziell das Klapptriebwerk – Brevet gemacht. Also los mit dem Uebungsprogramm. Die Pfanne – das heisst Piste ist ja 3 km lang, also genug lang um sich verschätzen zu können. Motor raus – Motor rein – anstellen – abstellen – Notverfahren, Starten, landen. Und dann irgendwann kracht's so komisch....Da war doch der Propeller kaputt. Irgendwie was falsch gemacht. Zum Glück gibt’s Ersatz und Kosten. Es sind ja Ferien, also nicht ärgern.
6. Tag 3.1.2002 Wieder ein guter Tag. Diesmal geht der Logger. Wir fliegen fast die gleiche Strecke wie das letzte Mal – nur die Schauerneigung nimmt zu. Also müssen wir etwas abkürzen und am Schluss sind es 360 km. 7. Tag 4.1.2002 Es ist wieder grau –wer glaubt's, aber weiterhin 38 Grad. Was tun? Segelfliegen bringts nicht. Also ab nach Windhoek (250 km). Da der Schlepper in den Service muss können wir mitfliegen (Danke Christoph Sigwart) und machen uns einen schönen Tag in der „Grosstadt“. Auf dem Rückflug noch ein kurzer Halt auf einem Farmplätzchen. Hallo mit ein paar Schwarzen. Wir seien die ersten die hier gelandet seien, meinen sie.
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21.01.02 Bitterwasser zum 2. von Ueli Siekmann8. Tag 5.1.2002
So, nun geht’s ab auf die Safari in die Etoshapfanne und weiter in den Norden Namibias, fertig Segelfliegen. „Es gnüegelet“.
viele weiter Bilder auf einer eigenen Seite!
Fazit und einigen Gedanken:
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Hangar "füdle-blutt" Völlig nackt steht er da unser Hangar! Das Well-Eternit, welches den Hangar bisher bedeckte, ist entfernt. Am heutigen Tag verhinderte aber ein ordentlicher Wind, dass mit der Befestigung der neuen Paneele begonnen werden konnte (siehe Windsack).
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Hangar bekommt neues Kleid Hier die Bilder der Neueinkleidung unseres Hangars, wird doch hübsch:
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ordentliche Generalversammlung vom 2. März 2002 Dass die ganze Generalversammlung mit allen Traktanden nur gerade zwei Stunden dauerte, kann an der kaum vorhandenen Stimme unseres Obmanns Thomas Anklin gelegen haben. Eher wahrscheinlicher ist aber wohl, dass die traktandierten Geschäfte gut vorbereitet waren und zu keinen Diskussionen oder gar Streitereien führten. Hier die ausserordentlichsten Punkte:
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Grüsse von Stefan Finckh Zeitgleich mit dem “Useruume” hat auch meine Segelflugsaison hier in Suedafrika begonnen. Ich fliege im Magalies [Machalis]Gliding Club. Der Flugplatz heisst Orient und liegt etwa 50 km westlich von Johannesburg bzw. Pretoria. Ich selber wohne in Johannesburg und arbeite bei Bosal Jacks Plant 3 in Pretoria. Da mir ein Auto zur Verfuegung steht, ist das Erreichen des Flugplatzes nicht weiter umstaendlich. Die Platzfrequenz ist auch einfach zu merken: 123.4!
Die Flugzeugflotte des Vereines besteht aus alten Twin Astirs G103, Astirs G102, einem Blanik, zwei Ka7 und einem Snowbird. Die meisten Flugzeuge sind downgraded, so darf man mit den Twin Astirs kein Kunstflug mehr machen. Nach fuenf Minuten Flug wusste ich auch warum. Gleich zu Beginn wurde mir erzaehlt, dass dies eine der besten Flugzeugflotten sei?!? Die privaten Flugzeuge sind etwas moderner, sprich Ventus, Nimbus 3, ASW 27, Libelle usw. In die Luft kommt man entweder per Winde oder per Flugzeugschlepp. Der Betrieb laeuft parallel. Mit der Winde erreicht man etwa 400 Meter Hoehe bei einer Pisten- bzw. Seillaenge von 1500 Metern. Geschleppt wird mit der alt bewaehrten Super Cup. Das Flugplatzgelaende ist riesig und in den vielen Privathangars stehen jeweils ein oder zwei Flugzeuge. Das ganze sieht eher nach ueberdimensionierten Reihengaragen als nach Hangars aus. Flugplatz VWs gibt es auch keine. Die VW Kaefer sind aber sehr oft auf der Strasse anzutreffen. Papierkram gab es nicht wirklich. Nach einem halbstuendigem Checkflug und einem kurzen Blick ins Flugbuch hatte ich das O.K fuer die ganze Flotte. Ich habe sogleich einen Astir geschnappt und einen kurzen Streckenflug gemacht. Das Wetter war gut. Mittleres Steigen bis 2 m/s und eine Basis 2000 Meter ueber Grund. Das Gelaende ist nicht einfach zum Navigieren. Und GPS haben hier nur einige private Flugzeuge. Ich bin aber trotzdem mit Hilfe der Karte wieder heil auf dem Orient Airfield angekommen.
Stefan Finckh
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