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Facts & Figures 2000 / 2 Da sich diese Seiten teilweise auch auch auf externe Daten beziehen, kann es immer mal sein, dass der eine oder andere Link "tot" ist. Sollte jemand auf eine solche Verbindung stossen, wäre ich für eine kurze Nachricht dankbar. |
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Das gute Beispiel von Ueli Siekmann (und seine Arbeit als Motivator) macht Schule. Schon wieder ein toller Bericht, diesmal von Heiner Scherrer:
Ein etwas spezieller 1. August-Flug Endlich wieder Wetter, das einem Segelflieger das Herz höher schlagen lässt! Zwar noch blau, aber wir sind guten Mutes, dass sich dies bis Mittag ändern wird. Aussergewöhnlich früh stehen die Flugzeuge am Startplatz bereit, es bleibt noch Zeit, um die heutigen Vorsätze zu diskutieren. Nachdem gestern die Wolken in den Voralpen nicht sehr einladend tief hingen, will ich den Sprung übers Mittelland nochmals versuchen. Hanspeter Horisberger mit der ASH-25 lässt sich auch begeistern, Thomas Sütterlin liebäugelt mehr mit einem Flug im Jura und der Schwäbischen Alb. Er startet als erster und schleppt an die Hohe Winde, ich folge ihm mit meiner ASH-26 im Eigenstart. Zu Beginn ist es jedoch trotz ersten Cumulis mühsam, man rackert sich vom Wälschgätterli zum Raimeux und weiter zum Moron. Hier bessern sich die Steigwerte endlich und zusammen mit Hanspeter erreichen wir eine passable Operationshöhe von 2000 m. Dann geht’s weiter Richtung Mont Soleil und Vue des Alpes. Die Thermik ist nun schon recht gut und die Basis steigt auf 2200 m. Nur Richtung Mittelland ist nicht die Spur einer Wolke oder auch nur eines Kondensations-Fetzens auszumachen. Meine Kollegen ziehen den Weiterflug Richtung Jura vor – ich zögere und versuche, maximale Höhe zu machen. Wie üblich in solchen Situationen – man fliegt wie ein aufgescheuchtes Huhn ziellos umher – finde ich mich in 1500 m wieder und ärgere mich über die verlorene Zeit. Endlich gelingt es mir, über der Vue des Alpes 2500 m zu erreichen und fliege Richtung Süden los. Das GPS zeigt mir 50 km bis Thun und eine Ankunftshöhe von 300 m. Ich peile den Gurnigel an – von der SM in Bern eine vertraute Umgebung. Die Gleitstrecke führt zwischen Bieler- und Neuenburgersee hindurch über den Murtensee Richtung Plaffeien. Leider ist auf der ganzen Strecke kein Rupf zu spüren und mit 1300 m erreiche ich den Hang des Gurnigels. Hier ist es exterm ruppig und die Thermik lässt sich nur mühsam ausnützen. Aus zeitlichen Gründen – es ist bald drei Uhr – entschliesse ich mich schweren Herzens, den Einstieg in die Alpen mit Motorhilfe zu beschleunigen. Ich rattle bis auf die Stockhornkette und klappe das Triebwerk wieder ein. Hier ist es so bockig, dass ich kaum vernünftig kreisen kann. Mit 2300 m, knapp über den Gipfeln, habe ich genug und gleite über das Simmental bis zum „Holzschlag“ alias Niderhorn oder Meienberg. Hier endlich der Schlauch des Tages: mit 3 bis 4 Metern Steigen geht’s bis auf 3500 m – so habe ich mir’s vorgestellt ! Nun meldet sich Louis am Funk, er ist unsere Vertretung im Zweisimmenlager. Der Blick hinunter auf die Piste von Zweisimmen weckt ein bisschen Nostalgie in mir: Hier habe ich mindestens 15 Jahre lang meine Sommerferien verbracht. Richtung Wallis sieht’s phantastisch aus, ich gleite von den Spillgerten direkt Richtung Gemmi, übers Leukerbad bis zum Bietschhorn. Hier geht’s zusammen mit einem Duo-Discus wieder auf 3500 m. Vorbei am imposanten Aletschgletscher weiter zur Riederalp – der Versuch, meine Familie, die hier in den Ferien ist, per Natel zu erreichen misslingt leider. Im Goms bin ich in einem Rutsch, die Wolken halten, was sie versprechen. Der Blick Richtung Osten ist gewaltig, das Urserental und das Vorderrheintal sehen ebensogut aus wie das Wallis. Leider ist es schon etwas spät, um diese Möglichkeiten ausnützen zu können. Ueber der Grimsel erreiche ich 4000 m, genügend, um im Gleitflug bis nach Dittingen zu gelangen. Ich starte Richtung Meiringen, Schrattenflue, der Blick über die Voralpen und das Mittelland ist bei dieser klaren Sicht beeindruckend. Nur der Jura scheint doch sehr weit entfernt – ob das wirklich reicht ? Mein GPS behauptet es und ich entschliesse mich, ihm zu glauben. Mit komfortabler Reserve gleite ich über die erste Jurakrete und erreiche Dittingen mit 500 m Reservehöhe. Damit endete ein Flug, der eigentlich fliegerisch keine besondere Leistung darstellte (ich hatte ja sogar den Motor benutzt), mir dafür aber eindrücklich die Schönheit unseres Landes zeigte – gerade richtig für einen 1. August.
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"Amtliche" des Chef-Schülers Am vergangenen Montag hat unser Chef-Schüler (jetzt nicht mehr Chef-Schüler) die amtliche Prüfung bestanden. Der Webmaster und die ganze SGD gratulieren herzlich! Hier sind die Bilder unseres rasenden Reporter Usi:
Der Experte Seppi Allenspach gratuliert dem erfolgreichen Prüfling. Als SGD-Web-Neuheit gibt es hier erstmals einen kurzen Film (hat Usi etwa eine neue Kamera?). Irgendwie dünkt es mich der eine der beiden Fluglehrer, sage irgendetwas wie "Scheis...": Die Frage, ob er es "kann", ist somit beantwortet. Die Frage, wer neuer Chef-Schüler wird, noch nicht! (Anmerkung der Red.: ebenfalls ist fraglich, ob diese Laeticia jetzt wirklich am letzten Flugtag war) |
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Intensiv-Schulungswoche Daniel Walliser schrieb folgenden Beitrag zur und rund um die Schulungswoche: Schulungswoche vom 7. 8 bis 12.8.00 Die vergangene Woche stellte für die Ausbildung von zukünftigen SGD Piloten ein absolutes Highlight dar. In weit über 100 Flügen wurde folgendes erreicht :
Nun aber der Reihe nach. Montagmorgen pünktlich um 09:00 Uhr stehen 7 flughungrige Schüler vor dem Hangartor. Wir haben alle grosse Erwartungen in diese Woche. Gerade rechtzeitig hat sich auch perfektes Wetter angesagt. Rasch steht die ASK am Startplatz und um 09:45 Uhr gibt unsere Superschlepperin das erste Mal Vollgas. So nimmt der Tag seinen Lauf, nur die für 17:00 Uhr angesagte praktische Prüfung von Tobias sorgt zusammen mit aufkommendem Wind für ein bisschen Aufregung und Nervosität. Aber beide lassen sich nicht lumpen. Der Wind lässt nach und Tobias dreht auf. Dank zwei perfekten, schwierigen Prüfungsflügen mit anschliessender einwandfreier Ziellandung verlieren wir unseren Oberantreiber. Ueli Siekmann beschliesst den ersten Tag mit ein paar Umschulungsflügen auf der Superdimona. Unserem Fluglehrer sieht man den Tag ins Gesicht geschrieben. 22 Flüge und eine praktische Prüfung hinterlassen Spuren. Der Dienstag steht im Zeichen von Alleinflügen von Stefan Zumthor, Dominik Grond und Roman Junker. Auch erfolgen erste Umschulungsflüge auf dem Junior. Die Verköstigung durch Liliane verdient ein weiteres dickes Lob. Heiner zieht diesen Tag voll durch. Man merkt Ihm weder den physischen Stress von vielen Schulflügen noch den psychischen Stress von den Alleinflügen an. Der letzte Flug an diesem Tag bleibt mir in besonderer Erinnerung. Sobald die Sonne beim Startplatz untergeht, bekommen die Flugameisen die Startfreigabe. Zu abertausenden kreisen sie um uns und die Flugzeuge. Heiner schlägt mir den Weg ins Cockpit frei, in welches ich mich hineinhechte. Nun sollte ich mich mit geschlossenem Capot anschnallen, wobei natürlich noch auf den Gurten sitze. Dazu teile ich das Cockpit mit etwa 100 angriffslustigen Flugameisen. Die letzte habe ich beim "Downwind melden" erschlagen. Vom Mittwoch kann ich nur in sehr gekürzter Weise berichten, da ich anderweitig beschäftigt bin. Aber auch an diesem Tag gibt es gute Fluge und hoffentlich ein zufriedener Fluglehrer Fred. (Anmerkung des Webmasters: An diesem Tag wurde der Berichterstatter Daniel Walliser zum 3. mal Vater eines Knaben. Wir wünschen dem jungen Erdenbürger Raphael und der Mutter Caroline alles Gute und viel Spass am Leben!)
Donnerstag ist Ruhetag. 4 Fluglehrer geteilt durch 5 Tage geht nun mal nicht auf. Trotzdem stellt sich Heiner freundlicherweise zur Verfügung, am späteren Nachmittag noch zu schulen. Am Freitag ist Markus an der Reihe. Da soll einer sagen, die Fluglehrer würden sich nur "rumfliegen" lassen. Er ist morgens um fünf Uhr aufgestanden, hat vier Stunden in der Firma gearbeitet und absolvierte danach bei sommerlichen Temperaturen über 20 Schulflüge. Nachmittags ein eher seltenes Bild : Auf dem Startplatz neben der ASK stehen die beiden Junioren Milan und Bussard. Der HB-3014 sah man die Freude regelrecht an, endlich wieder unter freiem Himmel zu fliegen anstatt unter dem Hangardach zu hängen. Daneben nutzen ein paar Vollblutflieger die Gelegenheit, das Büro mit dem Cockpit zu tauschen. Aber auch das gemütliche Beisammensein kommt nicht zu kurz. Abends ist ein Grillplausch mit den Eltern, Fluglehrern und Freunden angesagt. Dabei überreichen die Schüler den Fluglehrern ein guter Tropfen und unserer nimmermüden Schlepppilotin (während der Mittagspause legte sie ein Runde Motorflug-Akro ein) einen Blumenstrauss. Nach einer solchen Woche darf sich der Samstag nicht lumpen lassen. Daniel Bieli absolvierte seine beiden ersten Alleinflüge und der Autor seinerseits flog etwas über 2 Stunden und erfüllte somit einen Bedingungsflug für die praktische Prüfung. Abschliessend sei gesagt, dass uns Schüler diese Woche enorm vorwärts gebracht hat und zu hoffen bleibt, dass solche Ereignisse zukünftig regelmässig durchgeführt werden. Da dies für die Fluglehrer eine zusätzliche Belastung ist, möchten wir uns nochmals herzlich für Euren Einsatz bedanken. Danken möchten wir auch Vreni, welche unermüdlich geschleppt hat und erst noch für die Verpflegung besorgt war. Daniel Walliser
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Testfliegen ASW28 vom 9.9.2000 Vom Testfliegen auf der brandneuen ASW28 haben wir ein paar Bilder gemacht. Hier eine Auswahl davon: |
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ex HB-1596 Ihr werdet es nicht glauben, aber das untenstehende Foto haben wir aus England erhalten und zeigt das ehemalige (und teilweise verschmähte) HB-1596 D3 Mistral C!
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Ziellande-Konkurrenz 2000 Mit einem Beteiligungsrekord konnte die diesjährige Ziellandekonkurrenz der SGD abgeschlossen werden. Der Umstand, dass eine so grosse Zahl an Piloten mitmachte, ist wohl eher der tollen Beteiligung der Gäste und dem schönen Wetter am Abschlusstag, als der lückenlosen Anwesenheit der SGD-Piloten zuzuschreiben. Hier die vorderen Ränge:
Nach dem aktuellen Regelment, organisiert das SGD-Mitglied welches den 10. Platz belegt, bzw. als nächster Pilot dahinter liegt, die kommende Ziellandekonkurrenz. Wir freuen uns also auf die Auflage 2001, "gäll, Markus!". |
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Baby-Report Beinahe hat man sich an den Junior am Hangardach gewöhnt und kann sich nur noch wage an das gelbe Unding, welches früher diesen Platz besetzt hat, erinnern. Das Baby befindet sich immer noch in Revision in der Schreinerei Jermann in Laufen. Obwohl wir einmal wöchentlich am Flugzeug arbeiten, kommen wir nur langsam voran. Ein Grund dafür ist, dass das Flugzeug in einem schlechteren Zustand war, als angenommen. Daneben soll das ganze auch perfekt werden. Der Rumpf, die Ruder und das Höhenleitwerk sind komplett bearbeitet und warteten auf das Eintuchen. Der linke Flügel wird zur Zeit bearbeitet, der rechte wartet noch auf seine Revision. Wer will, kann jeweils am Mittwoch abends ab 1900 hereinschauen. Neben Hopfenwasser bevorzugen wir Grundnahrungsmittel wie Schokoladenkuchen. Hier noch ein paar Stimmungsbilder.
Das Babyteam |
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Gruppenversammlung Eine überraschend stattliche Zahl SGD-Mitglieder fand sich zur letzten Gruppenversammlung des Jahres 2000 ein. Hier eine kurze Zusammenfassung, welche keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:
Noch zu christlicher Zeit konnte Obmann Thomas Anklin die Sitzung schliessen, was in der Folge noch zu ein, zwei, sieben Bierchen reichte. In eigener Sache: |
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