SGD-Blog
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Ein kleiner Bericht von einem tollen Flug am 02.07.2011 mit der ASH-25.
Am Samstag war das Wetter, wie Pascal schon am Freitag abend an der Gruppenversamlung sagte, gut Prognostiziert. Ich wollte nach dem vielen Training mit 15m Flugzeugen im Vorfeld und an der JSM endlich etwas Erfahrung auf der ASH-25 sammeln. So meldete ich mich am Briefing und konnte dann auch, mit dem schon im Hangar montierten Flugzeug auf die Strecke. Nach einem kurzen Schlepp an den Buchberg konnte ich dort sehr gut Höhe gewinnen um weiter an der Mervelierkrete die nötige Höhe für an den Raimeux zu machen. Dort lief es aber nicht wie erwartet und so flog ich mit leichtem Steigen weiter Richtung Montoz. Ich sah Jörg Strub und Hanspeter Horisberger mit JH vor dem Bielersee, sie boten mir an mich durch das Mittelland in die Alpen zu begleiten. Bei Orvin stiegen wir auf 2200m und flogen dann westlich an der TMA Bern vorbei unter die Wolken im Mittelland. Im Geradeausflug erwischten wir eine gute Linie und über der Autobahn konnten wir bis auf 2300 klettern. Links war plötzlich der Thunersee und vor mir die Voralpen, ich wusste nicht wie weiter, denn ich fand keine Krete zum entlangsausen, so hängte ich mich an JH. Wir fielen über die 1. Krete ins Simmental, ich flog ein wenig nach Osten wo ich wenige Meter gewinnen konnte. JH machten sich wenig tiefer nach Westen auf den Weg in Richtung Jaunpass. Wo sie aber zu tief ankamen und nach Zweisimmen ausweichen mussten, ich hatte Glück und konnte mit den etwa 100m die ich höher war, beim Jaunpass mit ca 3.5 m/s auf 2500m steigen. Unter mir stieg Franz Aebli mit seinem Antares „AZ“ in die gute Thermik ein. An der Basis flog ich weiter zum Giferspitz und dann nach Osten zum Wildstrubel, weiter im Osten war die Basis viel tiefer.

AZ, welcher mich eingeholt hatte, bot mir an mit ihm nach Westen zu Fliegen da es im Wallis nicht super ausschaute und die Wolken auch tiefer waren. Beim Tour d’Ai, von wo ich eindrücklich den Genfersee sah, drehten wir um und flogen den selben Weg zurück zur Spilgerten. JH, die in Zweisimmen wider starteten, konnten dort auf 3200m steigen. AZ und ich trafen IQ, aber keine Thermik. Also weiter dem Niesen entlang, über den Thunersee in den Napf.

Die Wolken sahen vielversprechend aus jedoch blieb es bei den meisten die ich anflog beim guten Aussehen. Ich hatte ein bisschen mühe einen guten Schlauch zu finden, konnte dann aber mit Franz auf 2300m steigen um in den Schwarzwald zu gleiten. Das Mitteland lief gut wodurch wir nicht viel kreisen mussten.

Westlich von Schupfart gings nochmals mit gut 2m/s auf fast 2000m, das reichte bis zum Flugplatz Hütten wo wir mit fast 3m/s die schöne Basis auf 2300m erreichten. Ich hängte mich an AZ und wir flogen nach Nord-Osten über den Schlauchsee. Kurz vor Donaueschingen musste ich schon wenden, um rechtzeitig am Boden zu sein. Wenig östlich von meinem Hinflugweg hatte es eine dunkle Ausbreitung unter der es mich fast in die Wolken zog. Kurz nach dem Schluchsee drehte ich das letzte mal auf 2200m.

Dann konnte ich alles geradeaus durch den Luftraum Ost nach Dittingen gleiten. Der Jura sah jetzt noch sehr verlockend aus, doch ich musste nach Hause. Um 17:30 landete ich wider in Dittingen und kann nun auf eine wunderschöne Horizonterweiterung zurückblicken.
Vielen Dank an Jörg, Hanspeter und Franz, die mich mitnahmen und in Geographie weiterbildeten!
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=1948976
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